# Tagebuch 9

Nachdem wir beide vom Vorabend nicht mehr wirklich viel wussten, entschlossen wir uns kurzerhand weiter in Richtung Philadelphia zu fahren (ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob wir schon wieder fahren hätten dürfen…)

Am Abend kamen wir dann in den Slums von Philadelphia an und es huschten schon so einige komische Gestalten an uns vorbei (ich denk mal das gleiche haben sich auch einige Leute von uns gedacht ;))

Vom Vortageskater erholt ging es dann erst mal zu den bekannten Rockystepps.

Leider schafften die zwei alten Damen die Stufen nicht wirklich und wir mussten sie tragen, das war vielleicht ein Spaß!

Aber der Ausblick war schon echt cool und für den neuen Rocky-Teil weiß der liebe Silvester Stallone jetzt, wie er wirklich fit werden kann 😉

(Ach ja, runtergetragen haben wir sie natürlich auch wieder, aber an diesen Kraftakt will ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern…)

Weiter ging es dann in Richtung Baltimore und wir kamen in unser erstes wirkliches Unwetter.

Es dauerte keine fünf Minuten und wir waren trotz unseres Mantels bis auf die Unterhose nass (Juli nicht, der hatte seine Unterhose nicht an ;))

Völlig ausgekühlt kamen wir dann in Baltimore an und dachten noch dran, wie es den wohl jetzt in unserem kleinen Zelt mit all unseren nassen Sachen werden wird!

Doch dann kam die Rettung…

Das erzählt auch aber da Juli 😉

Bleibts gsund, wir hörn uns!

Euer Thomas

#Tagebuch 8

Princeton – Unter den Top 3 der reichsten Unis der Welt.

Mittendrin zwei Bayern die keine Ahnung von Geld haben – und von Unis auch nicht.

Aber dafür spielen wir gerne Fußball – und die Amis tun das scheinbar auch. Nicht umsonst hat jedes College ein riesiges Stadion mit mehreren Tausend Sitzplätzen. Genau zu so einem College-Footballspiel wurden wir von den Princeton Tigers eingeladen. Die Regeln sind natürlich ganz anders als beim Fußball, der Ball sieht anders aus, und die Spielerzahl variiert etwas stark.

Z.B. saßen bei den Princeton Tigers (ungelogen!) 84 Ersatzspieler auf der Bank. Wenns gut läuft haben wir bei unsren Fußballspielen daheim soviele Zuschauer…

Hinzukommt in Princeton die Musikkapelle, das Cherleader-Team, das Gegnerteam, die Gegner-Musikkapelle, und das Gegner-Cherleader-Team. Und natürlich die Zuschauer. Verrückt.

Natürlich wurden wir nicht ganz uneigennützig ins Stadion eingeladen, sondern wurden gebeten in unseren „Bavarian Lederhosen“ bei der Halftime-Show mitzumachen und gegeneinander beim beliebten Build A Burger Race anzutreten. So liefen Thomas und ich zur Belustigung tausender Amis auf dem Spielfeld der Princeton Tigers auf und ab und sammelten übergroße Burger-ähnelnde Kissenteile zusammen. Nicht umhinzukommen den zukünftigen Football-Stars bayerische Höchstgeschwindigkeit zu demonstrieren.

Als Belohnung wurden wir dann abschließend auf eine College-Party in den sogenannten Eating-Clubs eingeladen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte … und zugegeben kann ich mich auch nicht mehr an alles erinnern.

Ich denke nach.

euer Julian

#Tagebuch 7

Tagebuch 7

New York – Again!

Natürlich mussten unsere Mopeds noch den Times Square sehen, den Broadway, das Empire State Building und die Manhatten-Bridge.

Erste drei liefen super! Doch scheinbar ist die vier-spurige Manhatten-Bridge nicht für bayerische Oldtimer-Mopeds mit übergroßen Bierfass-Anhängern ausgelegt. Unfallort: Brückenmitte. Plötzlich tauchten vor uns zwei riesige Querrillen auf – die Mopeds schossen gerade noch so hinüber, doch die dünnen Trailerreifen verfingen sich in den Rillen wurden nach oben geschleudert, zurück auf die Straße gedonnert und verbogen sich so unglaublich, dass Thomas seine ganze Fahrkunst benötigte um nicht zu stürzen und von dem 40-Tonner hinter ihm in die kleinen Querrillen auf der Straße gedrückt zu werden.

Das Ende vom Lied: Zwei Platten, zwei verbogenen Felgen, ein schwerer Bierfass-Anhänger der sich kaum bewegen lässt und die halbe Stadt New York, die hinter uns gerne über die Brücke fahren würde.

Und so schoben wir, bei traumhafter Aussicht und einer kilometerlangen Autoschlange hinter uns, unsere Zündapps samt Trailer über die gut 1500 Meter lange Manhatten Bridge. Andrängend!!

Mit diesem Erlebnis verliessen wir New York City (natürlich nicht ohne vorher die Reifen unseres Anhängers bei einer fachkundigen Radlwerkstatt zu New Yorker Preisen erneuern zu lassen).

Nächster Stop: Princeton. Heimatort einer der reichsten Universitäten der Welt.

Und Thomas hat sich fest vorgenommen sich dort einzuschreiben.

Soviel kann ich verraten: Geklappt hat’s nicht!

Aber Princeton hat ein recht passables Football-Team …

Bleibts dabei, euer Julian

#Tagebuch 6

USA! – Unglaublich, Schräg, Absurd!

Nachdem wir unser lieb gewonnenes Containerschiff mit all seiner Ruhe und Gemächlichkeit verlassen durften, wurden wir von der Mega-City schlechthin gebührend empfangen. New York.

Ich bin sicher in den gesamten 2 Wochen auf hoher See zusammen wurde nicht der Lärmpegel erreicht den die Weltmetropole uns in den ersten 2 Sekunden darbot. Und nicht nur die Lautstärke, sonder alles andere auch war einfach nur überdimensional, unvorstellbar – groß, laut, brachial. Da kommt man sich als kleiner Bayer schon etwas erschlagen vor. Immerhin haben wir uns ein gutes Viertel zum wohnen ausgesucht. Die Amis sagen „The Bronx“ dazu. Thomas sagt: „Des Viertel“.

Und im Viertel kam es Abends schon mal vor das man einige verdächtig nach Pistolen klingende Geräusche hörte. Aber das waren bestimmt nur die Viertel-Fußballmannschaft die sich nach einem harten Trainingstag a Feierabend-Hoibe aufzapft ham.

Zwei Wochen später (tatsächlich 2! Wochen) bekamen wir das Go vom Zoll, dass wir nun endlich unser Mopeds im Hafen von Baltimore abholen können. Gesagt, getan. 5 Stunden Busfahren später standen wir verlassen in einer riesigen Zollhalle und warteten auf unseren „Personal Driver“ der uns in das Hafengelände zu unsern Zündapps bringen sollte.

Und da standen sie: Vom Seewetter zerfressen, vom Salzwasser angerostet und von der amerikanischen Sonne ausgebrannt, unsere beiden Zündapps-Mopeds.

Ich sag’s euch, des war a hammergutes Gefühl!

Schlüssel rein, angeworfen (und angeworfen, und angeworfen, und angeworfen) und angesprungen …

Lets find the Freedom. Kupplung. Und los gehts!

Euer Julian

#Tagebuch 5

#Tagebuch 5 (Über den Atlantik nach New York)

Nachdem wir nun die ersten 1.000 Kilometer unseres Abenteuers geschafft haben und weitgehend ohne Pannen nach Antwerpen gekommen sind, haben wir uns trotzdem schon auf die Überfahrt mit dem Containerschiff gefreut (ein bisschen Entlastung für den Arsch muss auch mal sein).

Es ergab sich die Möglichkeit mit dem größten Roll on Roll Off Schiff das jemals gebaut wurde mitzufahren.

4.000 Container kann das Schiff transportieren (und zwei alte Zündapps inklusive zwei verrückten Bayern).

Erst einmal mussten wir beim Hafen in Antwerpen unsere Zündapps abgeben, da diese in ein separates Deck mussten.

Wir wurden von der Besatzung schon etwas komisch und lächelnd angekuckt, als wir nur in unserer Tracht gekleidet zur Einstiegsrampe kamen.

Außerdem konnten wir durch unsere hervorragenden Schmugglerfähigkeiten einen Kasten Stiftungsbräu aufs Schiff schmuggeln, der uns später noch gute Dienste erweisen sollte 😉

Das Schiff war fast wie ein kleines Dorf und wir verliefen uns anfangs auch gleich mal (bzw. die kompletten 14 Tage).

Und dann ging’s auch schon los, unser erster Stopp war der Hafen von Liverpool, dort konnten wir auch nochmals an Land gehen und deckten uns mit Schokolade und Kaffee ein, da uns dieser schon nach zwei Tagen sehnlichst fehlte.

Wir nahmen nochmals eine ordentliche Mahlzeit zu uns, tranken ein Guinness (okay, es waren ein paar Guinness) und gingen anschließend wieder zurück an Bord.

Nun hieß es 10 Tage lang kein Internet und kein Kontakt zur Außenwelt.

Die ersten Tage vergingen und wir lasen viel (Juli versuchte es zumindest), übten ausgiebige Dartduelle aus (wir trafen sogar hin und wieder die Scheibe), versuchten das Gefängnisessen äh ich meinte Schiffsessen runter zu bekommen, bestaunten die ultimativen Sonnenuntergänge sahen auch einen Sonnenaufgang (als wir unseren Kasten Bier weitgehend leerten), bekamen eine Rundführung durch das komplette Schiff (ich glaube so weit ist Juli noch nie in seinem Leben auf den Füßen gewesen), freundeten uns mit drei Besatzungsmitglieder an die aus den Philippinen stammen und versuchten unsere Socken und T-Shirts zu waschen und zu trocknen (es war so windig, dass uns diese fast wegflogen).

Die Zeit verging anfangs nicht wirklich schnell und wir mussten uns erst einmal umstellen, keinen Kontakt zur Außenwelt zu haben.

Deshalb gab es schon mal den einen oder anderen Tag, an dem wir uns etwas langweilten.

Aber man schaut fast nicht mehr aufs Handy und ist meines Erachtens um einiges freier sowie gelassener (wenn Juli nicht gerade wieder neben dir Schnarcht).

Im Nachhinein betrachtet verging die Zeit auf dem Schiff wirklich schnell und wir kamen an unserem letzten Zwischenstopp an: Halifax in Kanada.

Hier wollten wir natürlich auch wieder an Land gehen und ich muss sagen, so einen einfachen und problemlosen Grenzübergang habe ich noch nie in meinem Leben gesehen.

Lediglich eine kleine Holzhütte mit zwei richtig netten und gemütlichen Kanadiern, welche kurz unsere Namen auf einen Schmierzettel schrieben, mussten wir passieren und schon waren wir im Land.

Ich habe außerdem noch nie so nette und sympathische Grenzbeamte gesehen wie dort, einfach nur super!

Auf dem Plan für unsere 4 Stunden in Halifax stand folgendes:

Ein cooles Pub aufsuchen und dort das kanadische Bier probieren.

Wir wurden auch relativ schnell fündig und zu unserem Glück wurde gerade eine super spannende Partie im American Football gezeigt.

Völlig gefesselt tranken wir ein Bier nach dem anderen, kamen mit dem Pubchef ins Gespräch und vergaßen völlig die Zeit.

Um 17:57 Uhr schauten wir auf die Uhr und hatten ein gewaltiges Problem, wir sollten um 18 Uhr wieder am Schiff sein und hatten schon ein paar Bierchen intus.

Wir rannten in Richtung Hafen (wenn man das rennen nennen kann, was der Juli da gemacht hat) und kamen zu unserem Glück auch noch direkt an der falschen Seite an.

Wir sahen zwar unser Schiff, jedoch konnten wir von dort aus nicht zum Schiffseingang.

Deswegen rannten wir (Juli stellte seinen neuen Geschwindigkeitsrekord von 9 km/h auf) auf die andere Seite, wo wir dann endlich wieder bei den Grenzbeamten ankamen.

Das Zeiteisen zeigt nun schon 18:09 Uhr an und wir malten uns schon die ersten Gedanken aus, wie wir nun nach New York kommen sollen.

Die Grenzbeamten waren einmal mehr völlig entspannt und lässig und strichen uns vom Schmierzettel.

Wir erzählten ihnen unser Problem und der Grenzbeamte meinte, wir sollen in sein Auto springen, er fahre uns zum Schiff.

Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und sprangen in sein Auto.

Er schoss nochmals quer über den Hafen und zu unserem Glück war der Eingang noch nicht zugeklappt.

Wir liefen aufs Schiff und wurden von einem Besatzungsmitglied gefragt, warum wir uns den so beeilen?

Das Schiff könne erst in vier Stunden ablegen, da es ein technisches Problem gab.

Alle Hektik war also umsonst und wir hätten noch ein paar Bierchen mehr trinken können 😉

Aber wir wurden einmal mehr entschädigt, und durften mit einem Teil der Besatzung Fischen.

Und innerhalb von zwei Stunden hatten die Filipinos ca. 10 Kilo Fisch gefangen.

Und das ganze einfach mit einer einfachen Schnur, echt verrückt.

Die letzten drei Tage Richtung New York vergingen dann wirklich schnell, und am letzten Abend tranken wir nochmals mit unseren drei neuen Freunden ein gekühltes Stiftungsbräu.

Einfach nur herrlich!

Doch getoppt wurde das ganze nochmals mit der Einfahrt nach New York.

Kurz bevor wir die Weltmetropole sahen, wurden wir mit einem gewaltigen Wolkenbruch begrüßt, und es entstanden nicht nur fantastische Bilder, sondern es war auch ein echter Gänsehautmoment, als die Stadt vor uns auftauchte.

Nun sind wir mehr als nur gespannt, wie es wieder sein wird, festen Boden unter den Füßen zu haben und vor allem wie die Amis auf unsere Tracht, unsere Zündapps und natürlich auf uns selbst reagieren werden.

Aber das erzählt euch dann da Juli, wenn er endlich mal aufsteht (er ist halt einfach ein Student und gewohnt lange zu schlafen).

Macht’s es gut und vui Spaß auf da Wiesn!

Trinkts a Maß für uns mit 😉

Euer

Thomas

#tagebuch 4 (Erstes Etappenziel ist geschafft)

Nach unserem turbulenten Start (siehe Tagebuch #3) ging es für uns raus aus Bayern und ins Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz, von dem wir komplett überrascht wurden!

Nicht nur die wunderschönen Weinbaugebiete sondern auch die netten Menschen, die wir dort kennenlernen durften machten dieses Bundesland (für mich persönlich) zu einem Highlight unserer bisherigen Reise.

Zunächst lernten wir die Familie Schneider kennen, bei welcher wir nach unserer späten Ankunft noch ein Festmahl zu Essen bekamen und einen wunderbaren Schlafplatz.

Gestärkt (vom vielen Wein des Vorabends) ging es dann mittags auf die Rennstrecke.

Es stand das Jahrhundertduell zwischen Julian von Vergesslich (25) und Ben von Zotzenheim (6) an!

Die Wettbüros glühten (leider hatten wir nur noch 50 Euro im Geldbeutel) und das Rennstadion war restlos ausverkauft (maximale Plätze von 4 Personen).

Nach einem nervenaufreibenden Rennen (Ben war schon nach drei Sekunden gefühlte 5 Kilometer vor Juli) musste sich der 0-fache Champion Julian geschlagen geben (zum Glück hatten wir nur noch 50 Euro im Geldbeutel).

Zusammen mit dem hochverdienten Sieger und seinem stolzen Papa Ulli gings dann noch durch eine kleine Tour durch die Weinreben zu einem gigantischen Aussichtspunkt.

Bis der erste Zündapp-Defekt eintrat!

Juli konnte nicht mehr in den zweiten und dritten Gang schalten (den er bei seinem Tempo zwar eigentlich eh nie braucht) und deshalb musste eine Werkstatt her.

Zum Glück war Tim von Seib Kraftrad gleich in der Nähe, der unser Problem lösen konnte und mit dem wir noch einige lustige Stunden verbrachten (Probieren von „Fleeschkäsweck“, lustige Gespräche und ein Dauer-Ohrwurm von „Urlaub, Urlaub in Italien…)

Nach tränenhafter Verabschiedung (Juli hat Tim beim Schweißen zugesehen (ohne Schutzbrille)) ging es dann am Rhein entlang nach Köln.

Wir kamen am Dom vorbei und tranken dort umgeben von 10.000 Japanern eines dieser Reagenzgläser mit schmackhaftem Inhalt, setzten uns jedoch schnell wieder auf unsere Mopeds, weil uns diese Menschenmassen irgendwann nervten (zum Glück sind wir bald im idyllischen New York).

Von dort aus waren wir sehr schnell in Holland (yes, wir sind über die erste Landesgrenze!!!) und verbrachten eine mystische Nacht auf einem Campingplatz (dieses Mal konnten wir auch unser Zelt etwas schneller aufbauen (Juli verbog sogar „nur“ zwei Zeltharken).

Unsere Zeit in Holland ging sehr schnell vorbei (ich glaube es waren gefühlt fünf Minuten) und wir saßen schnurstracks im „Take it easy“ in Belgien bei Eddy.

Dort aßen wir eine mega leckere typisch belgische Speise, dessen Name ich vergessen hab.

Eddys Lokal sah wie ein American Diner aus und er erzählte uns, dass er vor 18 Jahren seine Frau in Las Vegas geheiratet hatte…

Wir verbrachten einige Stunden in der Sonne (endlich!!!!!!!) und fuhren dann zu unserem ersten großen Etappenziel:

 

ANTWERPEN!

 

Nun geht’s aufs Containerschiff Richtung New York weiter, mal schauen, was uns alles auf der zwei wöchigen Überfahrt passiert…

 

Wir hören uns

Da Thomas

Tagebuch #3

#tagebuch 3 (einmal durch Bayern)

Es ist der sechste Tag. Sorry dass wir uns eine Zeit lang nicht gemeldet haben… Unsere Reise war die ersten Tage ziemlich turbulent. Die erste Nacht haben wir in einem uralten und wunderschönen Zugwaggon verbracht, der aber leider saukalt war und scheinbar noch die Grippeviren aus dem 19 Jahrhundert gespeichert hat – Thomas hats überstanden, mich hats leider niedergestreckt.

Musst dann den zweiten Tag (und seine 101 km) in einer Art Wachkomazustand auf meiner Zündapp bereisen. Zum Glück bot uns im Münchner Westen (in Olching) der Rudi und seine super-super-netten Familie einen warmen Schlafplatz an. Nächster Tag: die Sonne scheint, ich habe nur noch einen Schnupfen, Thomas duscht endlich mal wieder, und Rudi erzählt am Frühstück von seiner bayerischen Band KOPFECK (ihr wissts scho – der vom Monaco Franze 😉 Falls euch die Songs interessieren (die echt hammer san) klickts moi hier rei: www.kopfeck.band

Dann sind wir im strahlenden Sonneschein nach Augsburg gefahren – haben in einer Scheune übernachtet – ein Lagerfeuer gemacht (am See, nicht in der Scheune) und eine spontane Jamsession mit den grandiosen Jungs von Muntermonika gestartet (das ganze wurde gefilmt und wir schaun, dass wir schnellstmöglich was hochladen). A bayerische Band die moi wieder der Wahnsinn san: www.muntermonika.com

Am nächsten Tag sind wir – dem ein oder anderen Bier des Vortags geschuldet – leider erst sehr spät weitergekommen und haben dann am Abend zum ersten Mal unser Zelt aufgebaut. Ein Horror! Versucht mal mitten in der Nacht im tiefsten Wald mit einer kleinen Handytaschenlampe und einer Mückenhorde neben euch, ein unbekanntes Zelt aufzubauen.. Aber irgendwie habens wirs dann doch hinbekommen. Doch zu allem Unglück hat Thomas seit unsrer Nacht bei Rudi wieder nicht mehr geduscht und war 5 Minuten vor mir im Zelt. – Es hatte 70 Grad und roch nach Käsefuss!

Aaaber wir habens wieder überlebt und am nächsten Tag einen megamässigen Fahrtag von über 200 km an die obere Bayerische Landesgrenze zurückgelegt… Aber alles weitere erzählt euch Thomas in den nächsten Tag, weil mir vom schreiben jetzt meine Finger weh tun. –Außerdem muss ich unbedingt aus dem Zimmer! Weil Thomas hat schon wieder mal nicht geduscht.

Bis bald, euer Julian

PS: Dieser Text wird eine Masse an Rechtschreibfehlern beinhalten. Aber des is mir wurscht!

Tagebuch #2

Servus Beinand,

lange hat‘s gedauert, aber ich hab‘s jetzt doch geschafft, was zu schreiben (was ich laut n Juli ja nicht kann).

Das Problem war nur, dass ich‘s am Juli zum Probelesen weitergeleitet hab, bis mir aufgefallen ist, dass er ja gar nicht lesen kann…

 

Naja, nichts desto trotz ist‘s jetzt endlich so weit, dass ihr auch mal was von mir hört J

 

Die letzten Wochen waren wir jetzt nochmal sehr fleißig, was die Reisevorbereitungen angeht.

Auch unseren geilen Anhänger (danke dir Richi) konnten wir bei einigen Testfahrten ausprobieren und auf Herz und Niere testen.

 

Unsere Social Media Kanäle sind schon sauber am Glühen und werden auch mit einigen Einblicken in unsere Reisevorbereitungen gefüttert.

 

Und jetzt ist‘s tatsächlich bald soweit und es geht für uns Richtung Las Vegas.

 

Genauer gesagt am Samstag den 25.08.2018.

 

Und weil wir uns gedacht haben, dass es ja der Wahnsinn wär, wenn IHR bei unserem Start mit dabei sein könntet, haben wir uns a bissl was überlegt:

 

Um 10:00 Uhr treffen wir uns am Lengdorfer Rathaus für einen gemeinsamen Moped-Konvoi.

Um 10:30 Uhr ist dort Abfahrt zum Erdinger Weißbräu in da Langen Zeile.

Um 11:30 Uhr kommen wir dann dort alle hoffentlich halbwegs gut und mit am ordentlichen Durscht und Hunger an.

 

Beim Weißbräu würden wir dann gern mit euch a gemütliche Hoibe trinken und was gscheids Essen, damit wir dann gestärkt in unser Abenteuer gehen können.

Für Live-Musik sorgt „Dreibauf“ (Hammer de Jungs!) und es werden sich auch a paar Überraschungsgäste blicken lassen…

 

Würd uns auf jeden Fall wahnsinnig gfrein, wennts IHR ALLE bei unseren ersten Kilometern dabei seits und mit uns mitfahrts.

 

Hoff wir seng uns olle am Samstag,

bis dahin ois guade und vui Spaß beim Mopedfahrn (und schrauben).

 

Euer

Thomas

Tagebuch #1

Habedehre, Servus,
irgendwann im Frühling letzten Jahres, während I ganz unbedarft in einem Münchner Biergarten saß und den Münchner Bierplempe genoss, übermannte mich ein plötzlich aufkeimender Drang in die weite Welt hinauszureisen.

Vielleicht hat das psychologisch Hintergründe oder vielleicht war ich einfach nur betrunken.

Von meiner plötzlichen Fernwehattacke berichtete ich sofort meinen Bruder Thomas, dem es danach ähnlich ging wie mir.

Vielleicht hat das psychologisch Hintergründe oder vielleicht war er einfach nur betrunken.

Gut ein Jahr später steh wir nun irgendwo in einem bayerischen Dorf, mit unseren zwei uralten – und ich meine tatsächlich uralten – Zündapp-Mokicks und werden in die weite Welt hinausfahren.
Einfach so. Ohne irgendwas. Auf der Suche nach a bissal Freiheit, die daheim immer mehr verschwindet.

Vielleicht hat das psychologische Hintergründe oder … ah ihr wisst schon 😉

Und weil wir unseren Trip ja auch irgendwie finanzieren müssen, fahren wir nach Las Vegas!

Kein Witz! – Las Vegas!

Wir versuchen hier so oft wie möglich von unserer Reise zu berichten und hier zu schreiben. Das heißt ich werde berichten, weil Thomas kann leider nicht schreiben.

Bleibts dran,
euer Julian

#ausgrissn #vonbayernnachlasvegas #wittmannbrüder

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